Liebsch, Burkhard

(Institut für Philosophie, Ruhr-Universität Bochum)

Nach dem angeblichen „Tod des Subjekts“: menschliche und politische Subjektwerdung in der Vielfalt praktischer Subjektivierungen

Mein Beitrag knüpft zunächst an die polemische Rede vom „Tod des Subjekts“ an und zeigt, wie v. a. M. Foucault dazu angeregt hat, Prozessen menschlicher Subjektwerdung in einer Vielfalt praktischer Subjektivierungen nachzugehen; darunter ökonomistische Formen einer Subjektivierung, deren Vorherrschaft und Über-Macht allenthalben kritisiert wird. So zeichnen sich Chancen und Gefahren einer politisierenden Subjektivierung ab, wie sie J. Rancière beschreibt. Vor diesem Hintergrund erörtert mein Beitrag die Frage, was es heißt, als politisches Subjekt in Erscheinung zu treten.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen: Prekäre Selbst-Bezeugung. Die erschütterte Wer-Frage im Horizont der Moderne (2012); Renaissance des Menschen? Zum polemologisch-anthropologischen Diskurs der Gegenwart (2010); Menschliche Sensibilität. Inspiration und Überforderung (2008).